ubel brach los, als die erste Mannschaft der Zweibrücker VoltigiererEine ganze Woche mit dem Pferd
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Bericht über die Vorstandssitzung von Fr. von Waldow
Zweibrücken.
„Erstmals in diesem Jahr werden wir im Nachwuchs-Einzel der zehn- bis 14-jährigen Mädels angreifen“, informierte Trainerin Ruth Köhler bei der Jahreshauptversammlung der PSG Voltigieren Zweibrücken am Donnerstagabend im Auerbacher Hof.
Von den 30 Mitgliedern war ein Drittel erschienen, viele hatten krankheitsbedingt kurzfristig abgesagt.
Das erste Jahr des neu gegründeten Vereins war trotz diverser Schwierigkeiten erfolgreich.Das ergab der Bericht der zweiten Vorsitzenden, Ruth Köhler.
Anfang April hatten sich die Voltigierer nach fast 35 Jahren aus dem RFV Zweibrücken selbstständig gemacht und ihr Domizil auf dem Berghof Molter aufgeschlagen. Ein hoch erfolgreicher Sommerlehrgang mit 30 (!) Basis-, Voltigier- und Longierabzeichen, Mitwirken beim Martinsumzug und gemeinsame Ausflüge schienen eine gute Basis. Mit Zottel, wie das neue Fuchspony Leonardo von der A-Gruppe liebevoll genannt wird, Hannibal für die erste Mannschaft wie für die Kleinsten und dem krankheitsbedingt ausfallenden Hugo sieht sich der Verein pferdemäßig gut aufgestellt. Zumal Topatletin Barbara Köhler im Einzel ihren neuen Dressurrappen Dido eintrainiert.
Im November dann der Schock: Kein Raum mehr für die Voltigierer auf dem Molterhof. „Wir haben uns mehr als 20 Anlagen im Umkreis umgeschaut. Nicht alle waren geeignet, die einen wollten keine Kinder, andere keine Spitzensportler“, informierte der Vorstand. Doch „Ohne Basis keine Spitze und ohne Spitze keine Basis“, weiß Köhler aus jahrzehntelanger Erfahrung.
Seit Dezember hat die PSG Voltieren Zweibrücken ihre Heimat im benachbarten Saarland, auf dem Bliesbergerhof in Limbach gefunden, startet aber nach wie vor für Rheinland-Pfalz. Die „herzliche Aufnahme und die sehr gelungene gemeinsame Weihnachtsfeier“ (Köhler) lassen auf eine langfristige Bindung hoffen. Allerdings habe der Umzug einige Mitglieder gekostet, wenngleich die Anwesenden die knapp zehn Kilometer größere Entfernung nicht als so problematisch empfinden. „Wir haben Kinder aus Pirmasens oder St. Ingbert, die fahren noch viel weiter“, schüttelt nicht nur der gebliebene Vorstand die Köpfe. Wichtigstes Ziel sei es, neue Mitglieder und Sponsoren zu gewinnen.
Einstimmig verliefen die durch Rücktritt von Vorstandsmitgliedern nötig gewordenen Neuwahlen: Ruth Köhler folgte Fremgen als Vorsitzende und wird künftig von Tochter Barbara vertreten. Neue Beisitzerin wurde neben Dominique Anné die 18-jährige Carina Bochynek, die sich auch um den Internetauftritt des Vereins kümmert. Ihre Ämter behalten Schriftführerin Judith Germann und Kassenwartin Susanne Schindeldecker sowie die Kassenprüferinnen Andrea Betz und Sylvia Schermutzki.
Der nächste Turnierauftritt des Vereins wird beim Holzpferdeturnier in Höningen im April stattfinden. Www.volti-zweibruecken.de
Neuer Verein heißt „PSG Voltigieren"
ZWEIBRÜCKEN. Teile der ehemaligen Voltigierer des Reit- und Fahrvereins (RFV) Zweibrücken haben sich jetzt zu einem neuen Verein zusammengeschlossen: Am vergangenen Dienstag ist die „Pferdesportgemeinschaft Voltigieren Zweibrücken' (kurz PSG Voltigieren ZW) gegründet worden. Notwendig wurde dies, weil die Interessen des RFV Zweibrücken und der ihr angegliederten Voltigierabteilung zuletzt auseinander gegangen waren.
Die Kontroverse hatte sich an der sportlichen Ausrichtung der Abteilung entzündet (wir berichteten). Von Vereinsseite wollte man künftig verstärkt auf den Breitensport setzen, die frühere Abteilungsleiterin und Trainerin Ruth Köhler hält dies aber ohne Spitzensport nicht für realisierbar. In ihrer neuen Heimat, dem Galgenberghof, können die abgewanderten Turniermannschaften jetzt nach fast zweimonatiger Unterbrechung wieder richtig trainieren.
Das war nur möglich, weil sich Eltern zur Vereinsneugründung trafen. Die Zielsetzung des Vereins: Man will Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Pferdearbeit nahe bringen und diese fördern. Der Vorsitzende der PSG Voltigieren ZW heißt Christian Fremgen. Unterstützt wird er von der stellvertretenden Vorsitzenden und gleichzeitigen Übungsleiterin Ruth Köhler. Die Kasse wird von Susanne Schindeldecker geführt. Schriftführerin ist Judith Germann. Die Beisitzer sind Martina Fremgen und Dominic Anné. Von der Vereinsjugend wird in der ersten ordentlichen Mitgliederversammlung ein Jugendvertreter in den Vorstand gewählt. Außergewöhnlich ist das ihm eingeräumte Stimmrecht im Vorstand.
Die Reitsportgemeinschaft Molter vom Galgenberghof ist in Schiffweiler eingetragen und gehört zum Pferdesportverband Saar. Die Reitanlage ist auf dem Galgenberghof in der Nähe des Zweibrücker Funkturms. Der Galgenberghof wird von Peter Molter geführt, seine Schwester Doris Fried unterstützt ihn dabei. Das Trainerteam und die Gruppen, die nahezu komplett dorthin gewechselt sind, finden ein familiäres, privates Umfeld vor. Weitere Voltigier- und Pferdesportbegeisterte sind willkommen. (red)
Training und Kontakt
Trainiert wird montags und mittwochs jeweils von 18 bis 20 Uhr und samstags von 9 bis 11 Uhr, Schnupperstunden sind möglich; Kontakt: Ruth Köhler, Telefon 0173-3916202, im Internet unter: www.volti-zweibruecken.de(red)
Voltigierer gründen neuen Verein
Bisherige Abteilung des Reit- und Fahrvereins will weiterhin Spitzensport treiben
„PSG Voltigieren ZW“ heißt der neue Verein, in dem sich die bisherigen Voltigierer des Reit- und Fahrvereins organisiert haben. Unter dem Vorsitz von Christian Fremgen und Trainerin Ruth Köhler geht es an die weitere Arbeit.
Zweibrücken. Die „Pferdesportgemeinschaft Voltigieren Zweibrücken“ „PSG Voltigieren ZW“ hat sich am vergangenen Dienstag, 14. April, neu gegründet. Notwendig war dies, weil die Interessen des Reit-und Fahrvereins Zweibrücken und der ihr angegliederten Voltigierabteilung auseinander gingen (wir berichteten). „Der Spitzensport wird von Vereinsseite nicht mehr unterstützt. Nur noch eine Breitensportabteilung ist gewünscht. Eines ohne das andere ist aber nicht realisierbar“, betont Ruth Köhler. Durch die verursachte Zwangspause kommt es jedoch zum Leistungseinbruch der Turniermannschaften. Doch jetzt können die Gruppen wieder richtig trainieren.
Dass dies möglich ist, verdanken die Kinder und Jugendlichen der engagierten Elternschaft, die sich nun zur Vereinsgründung traf. Vorsitzender des PSG Voltigieren ZW ist Christian Fremgen. Unterstützt wird er von der stellvertretenden Vorsitzenden und gleichzeitigen Übungsleiterin Ruth Köhler. Die Kasse wird von Susanne Schindeldecker geführt. Schriftführerin ist Judith Germann. Die Beisitzer sind Martina Fremgen und Dominic Anné. Von der Vereinsjugend wird an der ersten ordentlichen Mitgliederversammlung ein Jugendvertreter in den Vorstand gewählt. Außergewöhnlich ist das ihm eingeräumte Stimmrecht im Vorstand. Hintergrund ist die Zielsetzung des Vereins. Man will Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Pferdearbeit nahe bringen und diese fördern.
Ihr neues Domizil haben die Pferdesportbegeisterten auf dem Galgenberghof am Ende der Oselbachstraße gefunden. Er wird von Peter Molter geführt, seine Schwester Doris Fried unterstützt ihn dabei. Sie ist Ansprechpartner der PSG Voltigieren ZW. Das Trainerteam und die Gruppen, die nahezu komplett dorthin gewechselt sind, finden ein familiäres und privates Umfeld vor. Möglich ist dies durch die stadtnahe, aber dennoch mitten in der Natur gelegene Anlage, auf der schon ein Reitverein beheimatet ist und der die PSG Voltigieren ZW herzlich aufgenommen hat. Auch weitere Voltigier- und Pferdesportbegeisterte sind willkommen. Trainiert wird montags und mittwochs jeweils von 18 bis 20 Uhr und samstags von von neun bis elf Uhr.
Wer möchte, kann gerne auf eine kostenlose Schnupperstunde vorbeikommen. Weitere Aktivitäten werden in der nächsten Mitgliederversammlung geplant und auf der Homepage bekannt gegeben. red
Weitere Infos bei Ruth Köhler, Telefon (01 73) 3 91 62 02.
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Die Voltigierer haben jetzt ihren eigenen Verein gegründet. Foto: Verein
Das Ende einer „Sportehe"
PFERDESPORT: Voltigier-Abteilungsleiterin Ruth Köhler verlässt mit Jugendsportlern den Reit- und Fahrverein
ZWEIBRÜCKEN. Voltigieren hat beim Reit- und Fahrverein (RFV) Zweibrücken eine lange Tradition. Untrennbar ist die Sportart beim RFV mit dem Namen von Abteilungsleiterin Ruth Köhler verbunden. Seit dem 1. April ist die „Sport-ehe" zwischen Köhler und dem Verein geschieden: Ruth Köhler will einen eigenen neuen Voltigierverein gründen. Differenzen über die sportliche Ausrichtung der Abteilung haben zur Trennung geführt.
Am Dienstagabend sei bereits eine Gründungsversammlung mit Eltern interessierter Jugendlicher über die Bühne gegangen, sagt Köhler. In der gestrigen Ausgabe unserer Beilage „Saarpfalz-Rundschau" war die Trainerin irrtümlicherweise noch dem RFV Zweibrücken zugeordnet worden. Über den möglichen Namen des neuen Vereins sowie die Zusammensetzung des Vorstands will sie derzeit noch nichts Genaueres sagen. Nur so viel: „Ich bin natürlich dabei." Quartier gefunden haben die ausgetretenen Voltigierer mit ihrem tierischen Unterbau „Hugo" und „Hannibal" laut Köhler vorerst im Galgenberghof am Ende der Oselbachstraße. „Dort haben wir etwas veränderte Trainingszeiten", sagt Köhler, „eingeschränkt sind sie aber nicht". Montags und mittwochs wird dort jeweils von 18 bis 20 Uhr trainiert, samstags von 9 bis 11 Uhr.
Zu den Trennungsgründen sagt Köhler: „Es sind zu viele Dinge, um sie alle öffentlich zu machen. Die Interessen des RFV-Vorstands und der Abteilung Voltigieren waren zu unterschiedlich." Der Verein habe nur noch Breitensport haben wollen, Leistungssport mehr privatisieren wollen. „Beim Voltigierern greift das aber alles ineinander über", erklärt sie.
RFV-Vorsitzender Reiner Wildt bestätigt, dass rund um das Dressur- und Springturnier heftige Diskussionen um die weitere Ausrichtung der Voltigierer aufgekommen seien. Der Verein wollte deutlich mehr breitensportlich orientiert arbeiten. „Wir vom Verein wollten verschiedene Neuerungen beim Trainerstand und den Pferden einführen, damit sind wir auf wenig Gegenliebe gestoßen",
verdeutlicht Wildt. Und auch in den vergangenen 14 Tagen sei kein Konsens bei den verschiedenen Ansichten der sportlichen Ausrichtung der Abteilung erreicht worden. „Wir sind aber nicht im Bösen auseinander gegangen", versichert Wildt. Sechs bis sieben Kündigungen hätte der Verein bisher erhalten, bei zuletzt 31 Jugendlichen. Wildt befürchtet keinen hohen Aderlass durch die Trennung. Köhler schätzt dem entgegen schon, dass ihr „rund 80 Prozent" der Jugendlichen in den neuen Verein folgen werden.
Beim Reit- und Fahrverein geht indes das Voltigiertraining weiter. „Seit letzter Woche haben Tanja Wagner und Simone Sefrin die Basisarbeit im Training übernommen", sagt Wildt. Diplom-Reitpädagogin Wagner und Sefrin, beide vom Voltigierverein Bundenbacher Pferdefreunde, seien im Besitz der Trainer B- und C-Lizenz. „Ich bin gefragt worden und habe zugesagt", meint deren zweite Vorsitzende Wagner, „aber die Bundenbacher haben für mich immer Priorität".
Laut Ruth Köhler geht die Gründung des neuen Vereins jetzt ihren normalen Gang: Die Satzung müsse beim Amtsgericht bearbeitet, der Verein noch vom Pferdesportverband Pfalz abgesegnet werden. Immerhin: „Alle Versicherungsfragen sind geklärt, so dass wir trainieren können", sagt Köhler. Froh ist sie, dass das Ausbildungsteam mit Tochter Barbara und Sohn Jürgen sowie drei weitere Ausbilder den Weg mitgehen. Denn eines weiß auch sie genau: „Durch den Wechsel ist jetzt schon ein Bruch drin. Ruhe ist aber wichtig, denn Voltigieren ist Vertrauenssache." Sie sei aber gutes Mutes, dass die Vereinsgründung schnell über die Bühne gehe. (sai)
Ruth Köhler verlässt das Landgestüt
Leiterin der Voltigier-Abteilung des Reit- und Fahrvereins Zweibrücken wechselt nach 34 Jahren zum Berghof
Ruth Köhler gehört zu den Urgesteinen des Reit- und Fahrvereins Zweibrücken. Seit 34 Jahren leitet sie die Voltigier-Abteilung, hat sie von der Pike aufgebaut. Nach unüberbrückbaren Querelen hat sie zum 1. April den Verein verlassen. Sie startet auf dem Berghof einen Neuanfang. Der Verein macht im Landgestüt mit neuem Trainerstab weiter.
Von Merkur-Redakteur Werner Kipper Zweibrücken. Ruth Köhler, die Leiterin der Voltigier-Abteilung des Reit- und Fahrvereins (RuF) Zweibrücken hat nach 34 Jahre einen Schlussstrich gezogen. Sie hat ihr Amt seit 1. April niedergelegt und startet mit einem Großteil der bisherigen Mitglieder auf dem Berghof auf dem Galgenberg in Zweibrücken einen Neubeginn. Dabei fällt es Ruth Köhler, die die Voltigierabteilung ins Leben gerufen und den RuF zu einem der führenden Vereine im pfälzischen Voltigiersport ausgebaut hat, sichtlich schwer, über die Gründe zu sprechen: „Wir haben uns auseinanderdividiert. Meine Vorstellungen vom Führen der Voltigierabteilung mit all ihren Auftritten haben sich nicht mit den Zielen des neuen Vorstandes mit Rainer Wildt an der Spitze gedeckt.“ Teilweise fühlte sie sich von den mehrheitlichen Beschlüssen in den Vorstandssitzungen überfahren, ohne dass ihre Anliegen ernsthaft diskutiert worden wären. „Ich habe halt andere Vorstellungen, wie die Anfänger ab fünf Jahren bis zum Leistungssport geführt werden können.“ Ich konnte mich des Eindrucks nicht erwehren, dass nicht erkannt worden sei, was „für unsere Abteilung wichtig ist“. Das „gegenseitige Vertrauen“ sei nicht mehr gewährleistet gewesen, sodass es nach Ruth Köhlers Meinung nunmehr besser war, „getrennte Wege zu gehen“.Dies wirkt sich für die Voltigier-Abteilung des Reit- und Fahrvereins schmerzlich aus. Verlassen doch gleichzeitig auch die erfolgreichsten Akteure, wie Barbara und Jürgen Köhler, die in der Pfalz zu den führenden Voltigieren zählen, den Verein. Gleichzeitig wechseln auch die Voltigierpferde Hugo und Hannibal, die Sponsoren gehören, mit auf den Molterhof. Schwer fällt der erfolgreichen Trainerin und Longenführerin die Trennung von Heinerle. Das 28-jährige Schulpferd hat sie seit rund 20 Jahren ausgebildet und Woche für Woche mit ihm gearbeitet. „Wenn ich nur einen Fuß in den Stall gesetzt habe, hat er mich schon erkannt, hat gewiehert.“ Wehmut klingt in der Stimme Ruth Köhlers mit. Die Zeit beim Reit- und Fahrverein können sie nun einmal nicht wie einen Rucksack in die Ecke stellen, zu viele persönliche Erinnerungen hätten ihre Arbeit über drei Jahrzehnte im Landgestüt „in unzähligen Stunden“ geprägt. „Ich hatte das Gefühl, dass der neue Vorstand nicht mehr hinter meiner Arbeit steht. Es hat nicht mehr gepasst.“
Mit der ehrenamtlichen Übungsleiterin Köhler verlassen auch Sarah Lahm, Lena Ratke und Katharina Schäfer, die an der Longe oder als Trainer in der Ausbildung stecken, das Landgestüt.
Auch der RuF-Vorsitzende Rainer Wildt bedauert die Trennung: „Ich hatte immer gehofft, dass sich die Meinungsverschiedenheiten noch einrenken würden. Doch wir sind auf keinen gemeinsamen Nenner mehr gekommen.“ Die gegensätzlichen Auffassungen wären im vergangenen Vierteljahr verstärkt zutage getreten. Doch sei der Verein stets bemüht gewesen, neben dem Reiten und der Dressur das Voltigieren als drittes Standbein beizubehalten. Eine Lösung zeichne sich nach einem „dreiwöchigen Stillstand“ (Wildt) nunmehr ab. In der Voltigier-Abteilung gehe es nun mit der B-Trainerin Tanja Wagner, die beruflich im Nadini-Haus in Pirmasens das therapeutische Reiten leitet, und Sandra Sefrin (C-Trainerin) weiter. Mit Hilfe der Familie Ruble, die im Landgestüt den Reitunterricht leitet, sei eine Interimslösung mittels eines weiteren Pferdes zu Heinerle gefunden worden. Langfristig werde, wie auch im Konzept der Gestüts GmbH vorgesehen, „eine Kombilösung“ (Wildt) angestrebt. „Wir suchen ein Voltigierpferd, das auch vor der Kutsche gehen kann, um eine bessere Auslastung zu gewährleisten.“ Mit dem Förderverein „Kulturgut Zweibrücker Pferd“ werde in Gesprächen bereits nach einer Lösung gesucht. „Die Gegensätze haben sich im letzten Vierteljahr verstärkt.“ Reiner Wildt, RuF-Vorsitzender
Meinung: Ein herber Verlust
Von Merkur-Redakteur Werner Kipper Der Reit- und Fahrverein Zweibrücken muss seine Voltigierabteilung auf neue Beine stellen. Das ist kein leichtes Unterfangen. Denn Ruth Köhler hat sich in den 34 Jahren als Abteilungsleiterin zahlreiche Verdienste erworben. Sie hat die Abteilung aufgebaut, hat zahlreiche Pfalzmeisterschaften mit den Gruppen und im Einzel nach Zweibrücken geholt. Sie hat maßgeblich Zweibrücken zu einer Hochburg der Voltigierer in der Pfalz gemacht.Doch in den letzten Jahren ist der Ruhm der Zweibrücker Voltigierer etwas verblasst. Das hat die Stellung Ruth Köhlers nicht weiter gestärkt. Nun hat der neue Vorstand des RuF ihre Kompetenzen beschnitten. Das musste zwangsläufig zur Trennung führen.
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Mit Ruth Köhler wechseln auch ihre erfolgreichen Kinder Barbara (links) und Jürgen mit. Foto: pma
Pressebericht über unseren neuen Verein
Am Dienstag, 14.04.2009, hat sich die „Pferdesportgemeinschaft Voltigieren Zweibrücken“ („Psg. Voltigieren ZW“) neu gegründet.
Notwendig war dies, weil die Interessen des Reit-und Fahrvereins Zweibrücken und der ihr angegliederten Voltigierabteilung auseinander gingen. Der Spitzensport wird von Vereinsseite nicht mehr unterstützt.Nur noch eine Breitensportabteilung ist gewünscht. Eines ohne das andere ist laut Ruth Köhler nicht realisierbar. Durch die vom Reit-und Fahrverein verursachte Zwangspause kommt es jedoch zum Leistungseinbruch der Turniermannschaften. So ist es für die Gruppen schwer verständlich, dass ihnen nach fast halbjährlicher Turniervorbereitung nun der Boden unter den Füßen weggerissen wird. Sie können erst jetzt wieder, nach fast zweimonatiger Unterbrechung, richtig trainieren. Dass dies möglich ist, verdanken die Kinder und Jugendlichen der engagierten Elternschaft, die sich zur Vereinsgründung traf.
Der 1. Vorsitzende des Psg. Voltigieren ZW ist Christian Fremgen. Unterstützt wird er von der stellvertretenden Vorsitzenden und gleichzeitigen Übungsleiterin Ruth Köhler. Die Kasse wird von Susanne Schindeldecker geführt. Schriftführerin ist Judith Germann. Die Beisitzer sind Martina Fremgen und Dominic Anné. Von der Vereinsjugend wird an der ersten ordentlichen Mitgliederversammlung ein Jugendvertreter in den Vorstand gewählt. Außergewöhnlich ist das ihm eingeräumte Stimmrecht im Vorstand. Hintergrund ist die Zielsetzung des Vereins. Man will Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Pferdearbeit nahe bringen und diese fördern.
Ihr neues Domizil haben die Pferdesportbegeisterten auf dem Galgenberghof gefunden. Er wird von Peter Molter geführt, seine Schwester Doris Fried unterstützt ihn dabei. Sie ist Ansprechpartner des Psg Voltigieren ZW. Das Trainerteam und die Gruppen, die nahezu komplett dorthin gewechselt sind, finden ein familiäres und privates Umfeld vor. Möglich ist dies durch die stadtnahe, aber dennoch mitten in der Natur gelegene Anlage, auf der schon ein Reitverein beheimatet ist und der die Psg Voltigieren ZW herzlich begrüßt hat.
Auch weitere Voltigier- und Pferdesportbegeisterte sind willkommen.
Trainiert wird montags und mittwochs jeweils von 18.00 bis 20.00 Uhr und samstags von 9.00 bis 11.00 Uhr.
Wer möchte, kann gerne auf eine kostenlose Schnupperstunde vorbeikommen. Weitere Aktivitäten werden in der nächsten Mitgliederversammlung geplant und auf der Homepage unter www.volti-zweibruecken.de bekannt gegeben.
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Erstes Turnier der Voltigiergruppe Zweibrücken
Neue Trikots dank der Sparkasse Südwestpfalz
Mit einem Turnier in Emmelshausen läutete die Voltigierabteilung des Reit- und Fahrvereins Zweibrücken die Saison 2007 ein. Sechs Mädchen und zwei Jungen fuhren mit Trainerin, Pferd und Eltern um halb acht Uhr morgens in Zweibrücken los. Gegen halb zwölf Uhr war der Start der ersten Mannschaft des RuF Zweibrücken angesetzt. Entsprechend stressig war nach gut zwei Stunden Fahrt die Vorbereitungszeit. Nach dem Start als Gruppe und einer Verfassungsprüfung für das Pferd begann der Wettbewerb der Einzelvoltigierer. Hier starteten Barbara Köhler und ihr Bruder Jürgen. Bei der Siegerehrung wurde bekannt gegeben, dass Barbara Köhler zur Bundessichtung in Krumke nominiert wird. Darüber freuten sich natürlich auch die Teamkameraden. Nach der Siegerehrung wurde das Pferd verladen und die Heimreise angetreten. Wer aber denkt, dass nach einem anstrengenden und aufregenden Tag die Rückfahrt langweilig wurde hat sich geirrt. Die Mädels und Jungs waren super drauf und sorgten für eine tolle Stimmung. „Alles in Allem ein erfolgreiches Wochenende“ resümiert Ruth Köhler, die Trainerin und Leiterin der Zweibrücker Voltigierabteilung. „Das Pferd, die Mannschaft und unsere Einzelvoltigierer haben das Beste aus dem Turnier gemacht und das Möglichste herausgeholt.“ Bei diesem Anlass wurden erstmals die neuen Trikots in der Öffentlichkeit präsentiert. Möglich wurde diese Anschaffung durch eine Spende der Sparkasse Südwestpfalz. Die Gruppenmitglieder sind begeistert: „Ich finde die Unterstützung der Sparkasse klasse.“ freut sich beispielsweise Rebecca Schäfer. „Die alten Trikots waren nicht mehr so schön. Die neuen sind viel besser. Vielen Dank.“ Wer Lust oder Interesse am Voltigiersport hat kann im Reit- und Fahrverein in eine Voltigierstunde reinschnuppern. Das Training ist jeweils Montag, Mittwoch und Donnerstag zwischen 17 Uhr und 19 Uhr.
Zweibrücken/Bad Ems. 8,1 .- Schritt zwei zum Goldenen Reitabzeichen und Schritt Eins zur Nominierung für die Bundessichtung zur Weltmeisterschaft gelang der Zweibrücker Voltigiererin Barbara Köhler (17) bei der Sichtung zur Sichtung in Bad Ems am vergangenen Wochenende. Gegen die Rheinland-Pfalzmeister Frauke Bischof-Means aus Idar-Oberstein (7,6) und Marc Scheiner aus Daun in der Eifel (7,5) setzte sich Barbara Köhler gleich zu Saisonbeginn auf Hohenstein erstmals entscheidend durch. Bruder Jürgen erreichte mit einer 6,7 den sechsten Platz. Die Zweibrücker A-Gruppe mit Longenführerin Ruth Köhler gewann ebenfalls auf Hohenstein überlegen mit der Wertnote 7,0 vor Bärenfels (5,9!) und Bad Ems (4,9). Ob die Leistung für eine Nominierung zur Weltmeisterschaft genügt, ist noch nicht entschieden. „Wir bibbern“, bekennt Barbara Köhler, die zu gerne die schwarz-rot-goldenen Farben endlich vertreten würde. Ob das Ticket zur Bundessichtung nach Westfalen erkämpft ist, steht noch nicht fest. Mit dem Ergebnis von Bad Ems als Saisonstart können die Zweibrücker Voltis zu Recht mehr als zufrieden sein.
Tanzen statt turnen auf dem Pferd
Zweibrücken. Leicht, fast spielerisch soll es aussehen, wenn die erste Mannschaft der Zweibrücker Voltigierer die Turnierrichter mit ihrer Kür auf dem Pferderücken beeindruckt. Wieviel Zeit, Kraft, probieren, wiederholen, verbessern und erneut probieren allein dazu gehört, um die einzelnen Einheiten der fünfminütigen Vorführung auszuwählen, konnte man beim Kadertraining am vergangenen Wochenende miterleben. Der ehemalige Weltmeister im Einzelvoltigieren, Thomas Föcking, schliff mit den acht Athleten zwischen zwölf und 19 Jahren zwei Tage lang an Pflichtaufgaben und der Gestaltung der Kür. Morgens ließ er sich in der eiskalten Reithalle das Einmal-Eins des Voltigiersports auf dem galoppierenden Pferd vorführen: Aufgang, Schwungübungen wie Flanke und Schere und die Balance-Übung Fahne wurden wieder und wieder geübt. Mehr Schwung, gerade gestreckte Beine, mehr Körperspannung – der Trainer korrigierte Fehler und half mit vielen Tipps, Feinheiten zu verbessern, um weniger Punktabzüge bei der Bewertung zu erreichen. Nachmittags ging es im geheizten City-Kurbad von Vater Andreas Köhler an die Trockenarbeit auf dem Turnpferd und den Bodenmatten. „Wir haben unsere alte Kür als Grundlage genommen und nach Ideen von Thomas einige Partien neu gestaltet“, erklärt Jürgen Köhler. „Nicht nach der Drehung nur stehen bleiben, ihr müsst da was machen, um den Übergang zum Überschlag zu finden“, regt Föcking an. Kurze Diskussion, einige Versuche und dann sind die ganze Gruppe, Heimtrainerin Ruth Köhler und auch der Ex-Weltmeister zufrieden. Er lobt: „So sieht es super aus! So könnt ihr es lassen.“ Während früher mehr Augenmerk auf technischen Schwierigkeiten lag, zählt heute die Gestaltungsnote mehr. Ruth Köhler: Um die Pferde zu entlasten, wird größerer Wert auf die Choreografie und die Verbindung der einzelnen Figuren gelegt“. Das Ganze solle eher tänzerisch wirken und eine runde Vorstellung ergeben, ergänzt Föcking. Die Zweibrücker A-Mannschaft sieht er auf einem sehr guten Weg. Sie profitiere von der Erfahrung, die Barbara Köhler als Einzel-Voltigierin seit Jahren beim Zusammenstellen ihrer Kür gesammelt habe. Auch in diesem Jahr wollen die Zweibrücker ihren seit Jahren abbonierten Sieg als Pfalzmeister im September in der eigenen Reithalle verteidigen. Für die Süddeutschen Meisterschaften hoffen sie, den Sprung auf das Treppchen zu schaffen. Ob der Traum, einmal Landesmeister zu werden und damit das Ticket für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft, sich schon dieses Jahr erfüllt, wagen sie jedoch nicht zu hoffen. Denn noch ist nicht endgültig entschieden, auf welchem Pferd die Mannschaft in dieser Saison antreten wird: auf ihrem alten Schimmel Hohenstein, der 2005 oft gesundheitliche Probleme hatte, oder auf Barbaras achtjährigen Nachwuchspferd Hannibal. „Wir trainieren auf beiden“, geht Longenführerin Ruth Köhler auf Nummer sicher. Außerdem muss die Mannschaft auf Anna Dax verzichten, die sich auf ihr Abitur vorbereitet und keine Zeit mehr für das aufwändige Training aufbringen kann. Das sei sehr schade, sind sich alle einig, wenngleich das Zusammenspiel mit Ersatz-Frau Tina Ruf gut klappe. Allerdings müsse die Mannschaft sich jetzt schnell einen neuen Springer ziehen. Anna hilft jedoch Ruth Köhler weiterhin beim Training der D-Mannschaft. Die C-Mannschaft trainieren Ruth und Barbara Köhler gemeinsam. Zu den fünf Basis-Gruppen wird es künftig noch eine Mini-Gruppe mit Kindern zwischen vier und sechs Jahren geben. „Alle vorgeprägt“, lacht Ruth Köhler, weil Geschwister voltigieren oder die Eltern früher voltigiert haben. Allerdings will sie mit dem Unterricht warten, bis es nicht mehr ganz so kalt ist, damit der Nachwuchs gleich einen guten Einstieg bekommt.Auf einen Blick: In die neue A-Gruppe unter Leitung von Ruth Köhler gehören: Selina Schöller (zwölf), Tina Ruf (13), Rebecca Schäfer (14), Janina Boos (15), Jana Pietsch und Sarah Heinrich (beide 16), Jürgen Köhler (17) und Barbara Köhler (19).
Kaderlehrgang der rheinland-pfälzischen Einzelvoltigierer im Landgestüt Zweibrücken
Zweibrücken. (CVW) „Jürgen, lass die Hand auf dem Griff, nur dann bekommst Du eine hohe Neuner-Note. Du bist bei den Jungen der König der Nadel, da brauchst Du durch eine falsche Hand keine Punkte zu verschenken.“ Die Nadel ist eine Figur im Voltigieren, bei der ein Fuß auf dem Pferd steht und das zweite Bein möglichst senkrecht in die Höhe gestreckt wird. Es sind Kleinigkeiten, die Valentina Frieg aus Westfalen am vergangenen Wochenende beim Kaderlehrgang der rheinland-pfläzischen Voltigierer im Landgestüt an Jürgen Köhler und seiner Schwester Barbara verbessert. Traditionsgemäß hatte der Landesverband Voltigieren zur Vorbereitung auf die Winterarbeit zum Training in die Pferdestadt eingeladen. Neben Vize-Landesmeisterin Babsi Köhler nahmen drei weitere Athleten aus dem D1-Kader sowie neben Jürgen Köhler fünf weitere Athleten des Nachwuchskaders aus Mainz-Laubenheim, Mainz-Hechtsheim, Daun, Idar-Oberstein und Herxheim teil. Bundenbacherin Ramona Danner musste sich nach einer Blinddarmoperation auf eine Zuschauerrolle und Beratungsgespräche mit Landestrainerin Vera
Krupinski beschränken. Die beiden ehrgeizigen Zweibrücker jedoch brachten nicht nur ihr Pferd zum
Schwitzen. „Zieh Dich nicht an den Armen hoch, Babsi, mehr Spannung in die Bauch- und Rückenmuskeln“, ermuntert Valentina Frieg. Sofort setzt die Athletin die Anregung um. „Das ist eines ihrer größten Talente, sofort mit dem Körper reagieren zu können“, erkennt Vater Andreas Köhler. Frieg betreut als Physiotherapeutin den Voltigier-Bundeskader und ist sichtlich beeindruckt von den Köhler-Geschwistern. „Vor Deinem Technikprogramm ziehe ich den Hut“, lobt sie die 18-jährige Berufsschülerin und stellt ihr bei dieser Durchführung auf dem Turnier eine gute Neunernote (maximal zehn Punkte sind zu erreichen) in Aussicht. „Ich werde jetzt öfter die Mühle freihändig üben“, nimmt sich Barbara vor. Neue Anregungen und neuen Schwung für die Winterarbeit hat der Lehrgang nicht nur ihr gebracht. Jürgen will vor allem an seiner mentalen Ausrichtung arbeiten, um im nächsten Jahr auf die diesjährigen Erfolge noch eins draufzusetzen. Die vergangene Saison führte besonders für Barbara durch die Krise zur großen Chance auf dem Bundesparkett. Da ihr alternder Schimmel Hohenstein mehrfach kurzfristig krankheitsbedingt ausfiel, startete sie bei vielen Turnieren auf ganz unterschiedlichen Pferden, die Kameraden anderer Vereine ihr zur Verfügung stellten . „Eine enorme Herausforderung“, erinnert Andreas Köhler an ein rennendes Kleinpferd bei den Süddeutschen Meisterschaften. Dennoch erkämpfte sich Babsi mit der Wertnote 7,8 Rang elf. Neue Kontakte führten nach Diepholz in nördlichste Westfalen und von dort im nächsten Jahr zum bundesweiten Kampmann-Festival in Bremen. „Nur, wer zweimal im Einzel die Wertnote 7,0 und besser erhält, darf dort starten“, informiert Barbara. Erst in Diepholz erfuhren die Zweibrücker von diesem Anerkennungsturnier. Bei ihrem letzten Wettkampf in Standenbühl Ende September erreichte auch Jürgen die Eintrittskarte. Barbara erhielt zum ersten Mal eine 8,5 und machte damit den ersten Schritt zum Goldenen Voltigierabzeichen. Voraussetzung dafür sind zehnmal Wertnoten von 8,5 und besser. Die wird sie sich auf ihrem Nachwuchspferd Hannibal erarbeiten. Der sieben Jahre junge, braune Westfale übernimmt neben den beiden Einzelvoltigierern zunehmend auch die erste Mannschaft von Schimmel Hohenstein. „Nächstes Jahr können wir mit zwei Pferden antreten, dann kann sich auch die A-Gruppe wieder voll entfalten“, hofft Trainerin Ruth Köhler. Sechs bis zehn Kilometer galoppiert ein Voltigierpferd bei einer Turnierprüfung unter der Mannschaft, zum Teil mit drei Turnern gleichzeitig auf dem Rücken. Seinen Schwerpunkt muss es im Gegensatz zum Reitpferd ständig neu ausbalancieren. Familie Köhler und die Jugendlichen Voltigierer bewegen die Pferde zum Ausgleich auch regelmäßig unter dem Sattel. Daher kennt Barbara den Fuchswallach Hugo in- und auswendig und hat auch an der Longe ein gutes Händchen für den leicht ablenkbaren Hitzkopf. Als Trainerin der zweiten und dritten Zweibrücker Mannschaft war sie dieses Jahr schon sehr erfolgreich. „Daran wollen wiranknüpfen“, blickt Ruth Köhler hoffnungsvoll auf 2006.
Kaderlehrgang der rheinland-pfälzischen Einzelvoltigierer im Landgestüt Zweibrücken
Zweibrücken. Die Saison 2004 war für die Zweibrücker Voltigierer hoch erfolgereich (wir berichteten). Am vergangenen Wochenende begannen die Einzelvoltigierer des rheinland-pfälzischen Landeskaders im Landgestüt Zweibrücken mit einem Lehrgang die Vorbereitung auf die ruhigere Winterarbeit – ohne Turnierstress, aber nicht ohne klare Leistungsvorgaben. „Während der Saison schleichen sich kleine Fehler ein, die die Heimtrainer von ihrer täglichen Position an der Longe aus nicht mehr wahrnehmen“, erklärt Agnes Werhahn. Noch im letzten Jahr longierte und trainierte die Rheinländerin die Deutsche-, Welt- und Europameisterin Nadja Zülow – jetzt gibt sie ihre Erfahrung auf Einladung der Zweibrücker Voltigierer an die Landes-Kader weiter. Als einziger der acht Vereine entsendet Zweibrücken mit Barbara und Jürgen Köhler gleich zwei Kader-Mitglieder. Aus Großbundenbach gehört Ramona Danner zu den landesbesten Voltigierern.
In Punkto Krafttaining haben die Zweibrücker wenig lernen können. Vater Andreas Köhler ist Physiotherapeut und schult die Truppe im eigenen Studio ganz anders, als dies ohne medizinische Ausbildung möglich wäre. Zweimal Krafttraining, einmal Gruppe, zweimal Paar (Barbara Köhler und Anna Dax) sowie dreimal Einzeltraining lautet auch im Winter das Wochenprogramm für die Pferdesportler. „Wer erfolgreich vorne mitmischen will, muss so viel leisten“, zuckt Jürgen mit den Schultern. Hauptsache, es macht Spaß – und das tut es.
Lang ist es her, dass Ruth Köhler ihre Kinder Barbara (17) und Jürgen (15) von außen beobachtet hat, während Ehemann Andreas das Turnierpferd Shandor von Hohenstein an der Longe in gleichmäßig ruhigem Galopp hält. Die veränderte Perspektive bringt selbst der Zweibrücker Trainerin mit 25 Jahren Erfahrung wieder ganz neue Impulse für die tägliche Arbeit. „Es sind technische Kleinigkeiten von mitunter großer Bedeutung“ sagt sie. Zum Beispiel in den Schwung-Elementen: Babsi rutscht vor dem Schwungholen zur Schere – einer halben Drehung nach Überkreuzen der Beine im Handstand auf dem galoppierenden Pferd – zunächst zurück und kommt daher nicht so hoch in die Senkrechte, wie gewünscht. Jürgen „galoppiert“ vor dem Aufgang mit altmodisch pferdewärts gedrehter Hüfte statt mit einer modernen Parallelstellung neben Hohenstein her. „Nur wenn die Technik stimmt, sind wirklich Höchstleistungen möglich. Sonst bleibt man irgendwo hängen“, wissen nicht nur die Zweibrücker.
„Klasse Lehrgang, genau zum richtigen Zeitpunkt. Er macht richtig Lust auf die Winterarbeit, wo man Zeit hat, um an Fehlern zu feilen“, lobt Mark Scheiner aus Daun. Die übrigen Teilnehmerinnen nicken zustimmend. Zwei Tage lang haben die neuen Kader-Voltigierer an ihrer Technik für das vorgeschriebene Pflichtprogramm, aber auch für Figuren aus der Kür geübt - auf dem galoppierenden Pferderücken ebenso wie auf dem standfesten Turnpferd, um die lebende Kreatur zu entlasten. Das ist auch das Thema für die neuen Kürvorgaben der Deutschen Reiterlichen Vereinigung FN: Lag früher der Schwerpunkt auf den Schwierigkeiten, werden künftig die korrekte Ausführung und vor allem die Choreografie stärker bewertet. „Immer höher und immer halsbrecherischer macht keinen Sinn“, findet Barbara Köhler. Je höher die Menschenpyramide in der Mannschafts-Kür, desto stärker die Belastung für die Pferde, die das Gewicht von vielen Menschen tragen und ausbalancieren müssen. „Es kann nicht sein, dass man nur betet, dass alles gut geht, dabei bleibt der Spaß auf der Strecke“, findet auch Bruder Jürgen. Mehr Harmonie der Bewegungen in Abstimmung zur Musik steht für die Geschwister schon lange vor einer Aneinanderreihung von schwierigen Figuren. „Ästhetik vor Akrobatik“, bringt es Barbara auf einen Nenner.
Zweibrücker Voltigierer für Rheinland-Pfalz gepunktet: 5-Länder-Vergleichswettkampf in LeverkusenZweibrücken/Leverkusen. Zum dritten Mal (nach Barlo-Bochold und Zweibrücken)in seiner rund 20-jährigen Geschichte gewinnt Rheinland-Pfalz den Fünf-Länder-Vergleichswettkampf bei Bayer-Leverkusen mit 87 Punkten vor Hessen und Westfalen mit je 78 Zählern. Allein 33 Punkte der Rheinland-Pfälzer haben die Voltigierer aus Zweibrücken zum Sieg beigetragen – und sich damit endgültig bundesweit etabliert. Der Höhepunkt: Trotz Fußverletzung gewann Barbara Köhler (17) die Einzelwertung der höchsten Klasse A mit der Endnote 7,907 auch gegen eine Konkurrenz, die auf Deutschen Meisterschaften erfolgreich ihre Landesfarben vertritt. Teamkollegin Anna Dax (15) wurde erstmals Dritte nach nur dreimaligem (!!!) Kürtraining in der Einzelwertung Klasse B ( 6,735 Punkte) und erhielt somit ihre erste Aufstiegsnote zur höchsten Leistungsklasse A. Das Paar musste sich mit 7,360 Punkten nur dem Duo aus Rhede/Westfalen mit der Wertnote 7,420 knapp geschlagen geben.
Allein die Gruppe hatte ein wenig Pech in der Pflicht: Der große Schimmelfresser war in der Leverkusener Reithalle versteckt und ängstigte den Zweibrücker Wallach Shandor von Hohenstein so, dass ein normaler Auftritt kaum möglich war. Dennoch erreichte die A-Gruppe nach der Kür den sechsten Platz von acht teilnehmenden Gruppen. Mit der Wertnote 6,953 Punkten lagen sie denkbar knapp hinter den Essenern mit 6,966 Punkten.
Eine Woche danach konnten sich die Zweibrücker Voltigierer beim baden-württembergischen Doppelcup in Tübingen ebenfalls weit vorne durchsetzen. Gegen stärkste Konkurrenz behielt auch hier Barbara Köhler die Nase vorn. Bruder Jürgen wurde mit der Wertnote 7,1 Vierter. „Damit hat er sich jetzt auch bundesweit auf sich aufmerksam gemacht“, freut sich seine Mutter und Trainerin, Ruth Köhler. Nach der Vornote noch favorisiert, musste sich das Duo Barbara Köhler und Anna Dax in Tübingen dem Paar aus Baden-Württemberg knapp geschlagen geben. „Sie waren einfach besser“, urteilt die Trainerin. Doch gerade darum führen die Voltigierer ja auch „ins Ausland“, um sich nicht nur mit immer denselben Sportlern in der Region zu messen, sondern sich den Anforderungen im Bundessport zu stellen. „Wir lernen jedes Mal daraus“ rechtfertigt der Nutzen für Ruth Köhler den erheblichen Aufwand. Silber gewann auch die A-Gruppe. „Die Felder waren alle sehr stark besetzt und die Entscheidungen um Hundertstel Punkte zum Teil hauchdünn“, lobt Köhler als Mitglied im DOKR-Disziplinbeirates der Deutschen Reiterlichen Vereinigung die allgemein gebotenen Leistungen. Mit ihrem Saisonabschluss sind die Zweibrücker mehr als zufrieden!!!
(Pfälzischer Merkur, Oktober 2004)Voltigieren im RuFV Zweibrücken
Am 18./19.September 2004 veranstaltete der Reit- und Fahrverein Zweibrücken im Landgestüt Zweibrücken ihr alljähriges Voltigierturnier. Dieser Jahr schon das 25., was Samstagabend mit einem Festakt und einem Empfang der Aktiven, Freunde, Ehemaligen, Gäste und Teilnehmer des Turnier gefeiert wurde. Eine Ausstellung über die 25.Jahre war zu begutachten, außerdem Voltigiervideos (aus alten und aktuellen Zeiten), sowie Beiträge von Personen, die dem Zweibrücker Voltigiersport treu waren oder sind. Aus sportlicher Sicht war auch viel zu bieten: die Voltis richteten auch dieses Jahr wieder die Pfalzmeisterschaft aus, genauso wie der bundesweit ausgeschriebene Doppelcup.
Voltigieren, das ist Sportakrobatik auf dem galoppierenden Pferd, wird im RuFV Zweibrücken in 3 Turniergruppen und 5 Basisgruppen auf 3 ausgebildeten Pferden angeboten. Leiter ist seit mehr als 30 Jahren Ruth Köhler, die viele fleißge Helfer in ihrem Team hat. Insgesamt trainieren 70 Kinder und Jugendliche 3x die Woche für 2 Stunden in der Vereinshalle.Am 2 Wochenende im September wurden die beiden Hallen Turnierfertig gemacht: Samstagmorgen ging es mit dem Wettbewerb der D-Gruppen (niedrigeste Leistungsklasse) los, in dem gleich 2 Zweibrücker Gruppen an den Start gingen. Die 2.Mannschaft, longiert von Ruth Köhler auf "Hugo" konnte hier den 1.Platz belegen, dahinter die 3.Mannschaft des gastgebenden Vereins, ebenfalls von Ruth Köhler vorgestellt auf dem Haflinger "Heinerle".
Der Turniertag nahm seinen Lauf und Samstagabend kam es zu spannenden Wettkämpfen im leistungshöheren Einzelvoltigieren. Hier domnierte Babara Köhler (17, Zweibrücken), die sich nach dem Vizetitel im letzten Jahr mit einer herrausragenden Leistung in diesem Jahr (auf dem Schimmelwallach "Shandor von Hohenstein", vorgestellt von Mutter&Trainerin Ruth Köhler) mit großen Abstand die goldene Schleife im Einzelwettbewerb und damit auch den Sieg bei der Pfalzmeisterschaft Einzel der Damen holen konnte. Jürgen Köhler (15, Zweibrücken), ihr kleinerer Bruder, konnte mit einer soliden Leistung das Treppchen als Sieger bei den Herren und somit bei der Pfalzmeisterschaft Einzel der Herren besteigen.
Die Pfalzmeisterschaft der Gruppen begann Sonntagmorgen mit der Pflicht. Zweibrücken als Titelverteidiger und absoluter Favorit als letztes am Start, wurde seiner Rolle gerecht: nach der Pflicht weit abgeschlagen auf Platz 1. Kurz danach traten Barbara Köhler und Anna Dax auf "Shandor von Hohenstein" im Doppelwettbewerb an. Diesen konnten sie hochhaus gewinnen, obwohl es aus technischen Gründen keine Musik gab. Die Leistung wurde nicht nur mit Platz 1., sondern auch dem Titel des Pfalzmeisters Doppel und des Siegers des bundesweiten Doppelcups belohnt. Nach weiteren Wettkämpfen in den Leistungsklassen C und den Vorstellungen der Basisgruppen kam es Sonntagnachmittag in der gut besetzten und sonnigen Gestütshalle zum Höhepunkt des Tages und Turniers: die Gruppenküren der Pfalzmeisterschaft. Und auch hier wurde die Zweibrücker A-Mannschaft für ihre sportlichen Leistungen mit viel Applaus, einer hohen Wertnote und damit der Goldmedaille belohnt! Das Team baute auf "Shandor von Hohenstein" Pyramiden auf und zeigte Akrobatik pur, die vorgestellt von Ruth Köhler die Turniererfolge des Jahres komplettierte. Die Mannschaft besteht aus Barbara Köhler, Esther Schowalter, Jürgen Köhler, Sarah Heinricht, Janina Boos, Jana Pietsch, Anna Dax, Celina Schöller und Rebecca Schäfer.Demach ein goldenes Wochenende für die Zweibrücker Voltis. Zusammengefasst:
Platz 1. und Platz 2. bei den D-Gruppen
Platz 1., Pfalzmeister und Sieger des bundesweiten Doppelcups für das Paar Barbara Köhler/Anna Dax
Pfalzmeister der Herren im Einzel 2004: Jürgen Köhler
Pfalzmeister der Damen im Einzel 2004: Barbara Köhler
Pfalzmeister der Gruppen 2004: 1.Mannschaft des RuFV Zweibrückenaus "Zweibrücken Aktuell", Sportregio Redaktion (Oktober 2004)
Gastgeber verteidigen Titel erfolgreich
Zweibrücker Voltigierer gewinnen Pfalzmeisterschaft
J
Pferderücken als Plattform
Kein Weg führte an ihnen vorbei: An ihrem 25. Voltigierturnier gewannen die Voltigierer des Reit- und Fahrvereins Zweibrücken alles, was es für sie zu gewinnen gab. Damit bestätigen sie ihren Ruf als erfolgreiche Aushängeschilder der Pferdestadt.
Zweibrücken.
Voltigieren ist eine Pferdesportart, die von den Anfängen im Grundschulalter
als Breitensport bis hin zu zirkusreifen artistischen Vorstellungen auf dem
galoppierenden Pferd reicht. Zum 25. Mal luden am vergangenen Wochenende Familie
Köhler und zahlreiche Helfer der Voltigierabteilung zu kameradschaftlichen und
anspruchsvollen Wettkämpfen ein.
Gleich in der ersten Prüfung der D-Gruppen blieben Gold und Silber bei den
Gastgebern. Ein gelungener Auftakt, der auf weitere Siege und die Meistertitel
hoffen ließ. Sicher und überlegen gewannen Barbara Köhler und Anna Dax im
Doppelvoltigieren vor dem Paar aus Lambrecht. Dass sich die beiden Zweibrückerinnen
diesen leichten Sieg dennoch verdient hatten, bewiesen sie in den nachfolgenden
Prüfungen.
Am Samstagnachmittag zum Einzelvoltigieren füllte sich die große Gestütsreithalle
merklich. Janina Hempfling vom Homburger Voltigierclub begann mit einer überzeugenden
Darbietung, die zu Silber in der Prüfung führte. Dem Pflichtprogramm folgte
eine ansprechende Kür. Die hohen Anforderungen zeigten sich im Vergleich der
Vorstellungen: mal mehr und mal weniger angestrengte Gesichter, eine
Aneinanderreihung schwieriger Figuren, die nicht immer harmonisch miteinander
verbunden waren. Auch Jürgen Köhler, Hahn im Korb der reinen Damenriegen, fand
auf dem sehr verhalten galoppierenden Hohenstein nicht immer den ganz sicheren
Stand. Die elegante, geschmeidige Vorstellung, bei der seine Schwester Barbara
selbst in schwierigsten Figuren ganz mit dem Pferd zu verschmelzen schien, überzeugt
das Publikum bereits vor dem Urteil der Richter: Hier voltigiert die
Pfalzmeisterin. "Ich habe mich ganz auf Hohenstein eingestellt, bin auf
Nummer sicher gegangen und habe dafür einige Höhepunkte weggelassen",
strahlt die 17-Jährige über ihre Wertnote von 8,4. Barbaras Geheimnis: Bei
einem Sturz vom Pferd hat sie sich vor 14 Tagen das Außenband am Fuß gerissen.
Sofortige Therapie bei Vater Andreas Köhler in der physiotherapeutischen
Praxis, eine Woche Trainingspause und ihr diszipliniertes Sich-Durchbeißen
lassen nicht das geringste Handicap erkennen. Vize-Pfalzmeisterin ist Eva
Schmalenberger aus Herxheim (7,4)
Dass sich das Team Zweibrücken I am Samstag der A-Gruppe aus Laubenheim
geschlagen geben musste, spornte die Titelverteidiger um so mehr an.
"Laubenheim war halt besser, aber wir haben alles gegeben", zeigte sich
Anna Dax dennoch zuversichtlich für die Meisterschaft. Nachdem die Gruppe am
Sonntagmorgen überlegen die Pflicht gewonnen hatte, wuchs auch ihr Schimmel
Shandor von Hohenstein am Sonntagnachmittag über sich hinaus und ermöglichte
der Mannschaft eine überzeugende Kür-Vorstellung. Vor gut besetzten Rängen in
der großen Reithalle wurde Zweibrücken zum zwölften Mal in Folge
Gruppen-Pfalzmeister und ist somit auch 2005 Gastgeber für die Austragung der
Bezirksmeisterschaften."Es ist supergut gelaufen!" Anna Dax ist mit
dem Pferd, dem Team und sich - in dieser Reihenfolge - voll auf zufrieden. Eine
Zugabe: Mit Barbara Köhler, Anna Dax und Janina Boos gehen auch alle drei
Preise für die beste Pflichtvorstellung nach Zweibrücken. Mit Jürgen Köhler
als einzigem männlichen Teilnehmer bleibt erstmals auch der Titel Pfalzmeister
Herren in der Pferdestadt.
Trotz allem Erfolg und den anerkennenden Gratulationen zum Jubiläum ist Ruth Köhler
ein wenig enttäuscht. Im Gegensatz zum Vorjahr, als das Turnier wegen der großen
Starterzahl fast aus den Nähten platzte, sind die Startfelder in diesem Jahr
gering. Ramona Danner von der Bundenbacherhöhe verletzte sich beim
Einzelvoltigieren am Samstag den linken Mittelfußknochen, als sie bei einer
Figur in der Schlaufe hängen blieb und musste ins Krankenhaus - die Gruppe und
damit Zweibrückens schärfste Konkurrenz sagte ab. In der Pflicht prellte sich
eine Teilnehmerin aus Miesau beim Sturz die Hüfte, so dass auch diese
Mannschaft in der Kür ausfiel. Ganze vier Gruppen konkurrierten noch um die
Pfalzmeisterschaft. Vizemeister wurde Bad Dürkheim, Bronze gewann Herxheim.
Dies bedauert auch Hans Kampmann, Richter und Beauftragter der Landeskommission.
"Gerade die engagierten Zweibrücker geben sich immer größte Mühe und
bieten ein tolles, herzliches Ambiente", lobt er. Die geplante Bewerbung um
die Austragung der Landesmeisterschaft Voltigieren im kommenden Jahr und der
Deutschen Meisterschaft im Jahr 2007 unterstützt er. Mit den beiden Hallen und
dem pferdefreundlichen Umfeld in Mitten der Stadt biete Zweibrücken beste
Voraussetzungen dafür. Allerdings sei bei der Deutschen Meisterschaft
Voltigieren mit über 3000 Zuschauern zu rechnen - dreimal so vielen, wie die
Tribünen der Gestütsreithalle zurzeit fassen.
(Pfälzischer Merkur, September 2004)
Die Voltigierer des Reit und
Fahrvereins Zweibrücken können mit ihren Turnierleistungen diese Saison überaus
zufrieden sein. Das Team unter bewährter Leistung von Ruth Köhler startet nun
schon die zweite Saison auf dem Schimmel „Shandor von Hohenstein“, der nach
anfänglichen Startproblemen im letzten Jahr nun ein zuverlässiges Voltigier-
und Turnierpferd geworden ist.
Durch hartes Training (wir berichteten)
konnten die Pferdeartisten bei den Süddeutschenmeisterschaften Anfang Juni im
saarländischen Neunkirchen mit dem Doppel Barbara Köhler/Anna Dax
die Silbermedaille holen. Die 1.Mannschaft des Vereins, die in diesem
Jahr erfolgreich in die höchste Klasse, A, aufgestiegen ist, erreichte den
Finaldurchgang. Die Vorzeige Voltigiererin Barbara Köhler (17) wurde mit Platz
8. im Einzelvoltigieren der Damen belohnt.
Fit
und überaus gut zeigten sich die Voltigierer ebenfalls Anfang Juli bei der
Landesmeisterschaft Rheinland-Pfalz in der Edelsteinstadt Idar-Oberstein. Dort
bewiesen die Pfälzer ihr Vormachtstellung im Land und kehrten mit 4 Medaillen
in die Pferdestadt zurück: 1x Gold, 2x Silber und 1x Bronze sind die stolze
Ausbeute.
Freuen kann sich hierbei besonders das Doppel Barbara Köhler/Anna Dax, ein seit
Jahren eingespieltes Team, dass sogar auf bundesebene Turniere startet, das
deutlich den Titel des Landesmeister gewann. Barbara Köhler konnte zudem die
Silbermedaille bei den Damen im Einzelvoltigieren holen. Ihr kleinerer Bruder Jürgen
(15) tritt seit dieser Saison das erste Mal als Solist auf und konnte bei seinem
zweiten Auftritt gleich die Silbermedaille bei den Herren gewinnen, eine weitere
Medaille für die Erfolgsfamilie Köhler.
Aufs Treppchen kam auch das A-Team Zweibrücken: ebenfalls von Ruth Köhler
vorgestellt&trainiert, konnte sich die Gruppe bestehend aus Sarah Heinrich,
Esther Schowalther, Jürgen Köhler, Barbara Köhler, Janina Boos, Jana Pietsch,
Anna Dax, Celina Schöller und Rebecca Schäfer auf „Shandor von Hohenstein“
mit einer soliden Pflicht und herausragenden Kürleistung über den 3.Platz und
damit die Bronzemedaille freuen.
Ob
die Zweibrücker Voltigierer ihre Erfolge für die Saison 2004 komplettieren können,
zeigt sich am Wochenende des 18./19.September. Der RuFV Zweibrücken
veranstaltet dann nämlich im Landgestüt das traditionelle Voltigierturnier.
Nun schon das 25.Turnier in Zweibrücken, voran man sich mit einer großen
Ausstellung, Treffen von Ehemaligen, Freunden und Aktiven erinnert. Aus
sportlicher Sicht wird auch dieses Jahr die Pfalzmeisterschaft und der
bundesoffene Doppelcup ausgeschrieben sein, was 4 Titel bedeutet, welche die
Zweibrücker Voltis verteidigen wollen.
Wünschen wir ihnen viel Glück!
(Zweibrücken Aktuell, September 2004)
Voltigier-Ferienlehrgang beim RuFV Zweibrücken
Zweibrücken. „Ein
rotes Pferd ist ein Fuchs“, stolz auf ihre neu erworbenen Kenntnisse klopft
Leonie Auteau aus Mittelbach dem Voltigierpferd Hugo vorsichtig den Hals. Zum
ersten Mal verbringt die Siebenjährige eine spannende und lehrreiche
Ferienwoche Reitstall, bei einem Voltigierkurs, den der Reit- und Fahrverein
Zweibrücken jedes Jahr veranstaltet. Gemeinsam mit mehr als 50 weiteren Kindern
zwischen fünf und 18 Jahren lernt die junge Mittelbacherin den Umgang mit einem
Pferd und Turnübungen auf seinem Rücken. „Mit dieser Teilnehmerzahl
erreichen wir eine Schallgrenze, auch für die Pferde“, sagt Trainerin Ruth Köhler
und deutet auf die muntere Truppe, die das Paradepferd Shandor von Hohenstein,
den Veteran Hugo und den unverwüstlichen Haflinger Heinerle umringen. Er hat
mit seinen 24 Jahren schon mehr Zirkelrunden gedreht als die beiden anderen
zusammen und scheint die Arbeit mit den Kindern, vor allen Dingen die liebevolle
Zuwendung von allen Seiten, nach wie vor zu genießen.
Zehn Jungendliche unterstützen Ruth Köhler in der Ausbildung und Betreuung der
Kinder. „Und das nicht nur in den Ferien“, betont diese. Ohne das tatkräftige
Engagement der Größeren sei die Arbeit mit 80 Voltigierkindern jede Woche gar
nicht zu bewältigen. Sie unterrichten sie in Pferdekunde, Farben, Rassen,
Haltung, Sattel- und Zaumzeug und dem allgemein richtigen Umgang mit dem Partner
Pferd, so dass ein Teil der Kinder am Ende der Ferienwoche den Basispass in der
Theorie, das kleine Hufeisen oder das große Hufeisen ablegen können. Dazu müssen
die Kinder Standardübungen auf dem Pferderücken im Schritt oder im Galopp
beherrschen und eine kleine Kürübung vorführen.
Bevor es jedoch auf das lebende Pferd geht, werden die Muskeln mit Gymnastik
aufgewärmt, die Sehnen gedehnt und die Übungen in jeder Leistungsklasse neu
auf dem stehenden Turnpferd erarbeitet. „Ich kann schon Fahne im Galopp!“
Flugs kniet sich Leonie auf das Turnpferd und streckt das rechte Bein ganz
gerade nach hinten und den linken Arm ganz gerade nach vorne aus. „Du musst
den Rücken gerade lassen“, korrigiert eine Stimme aus der Menge und die junge
Turnerinnen verbessert augenblicklich ihre Haltung. „Gut so!“ erschallt
prompt das Lob.
Janina Boos und Lisa Stahl freuen sich besonders: sie haben beim großen
Dressur- und Springturnier ihres Vereins im März einen Gutschein für den
Voltigierlehrgang gewonnen und dürfen in diesem Jahr kostenfrei daran
teilnehmen. Gekommen wären sie sonst auch, so wie immer, denn Spaß haben die
Kinder und Jugendlichen nicht nur mit den Pferden, sondern auch miteinander:
gemeinsam spielen gehört ebenso zum Freizeitprogramm.
Kurz vor den Ferien haben die
Betreuer bereits geübt und acht Mädchen einer Projektgruppe aus dem
Helmholtzgymnasium in einer Voltigier-AG betreut. „Sie waren total nett und
auch talentiert. Zum Abschluss haben wir eine Vorführung mit Heinerle auf dem
Schulhof gemacht. Alle waren begeistert“, berichtet die Pressesprecherin der
Zweibrücker Voltis, Helge Berger.
(Pfälzischer Merkur, Juli 2004)
Artisten auf dem Pferderücken
Zweibrücker sahnen bei Landesmeisterschaft der Voltigierer ab: der Reit- und Fahrverein Zweibrücken unterstrich bei den Landesmeisterschaft seine führende Position im Land mit zahlreichen Medaillen.
Idar-Oberstein/Zweibrücken.
Einen Titel, zwei Vize-Titel und eine Bronzemedaille sind die stolze Ausbeute,
die Zweibrückens erfolgreiche Voltigierer in diesem Jahr von der
Landesmeisterschaft in Idar-Oberstein mitbringen. Bis auf den Vize-Titel im
Einzelvoltigieren der Damen sind die Zweibrücker Artisten auf dem Pferderücken
in allen Disziplinen aufgestiegen, Jürgen Köhler hat bei den Herren sogar
gleich einen Start-Ziel-Sieg auf das Treppchen geschafft.
Doch der Reihe nach: Zwei-Hunderstel-Punkte trennte die Vize-Landesmeisterin
Barbara Köhler (17) auch in diesem Jahr von Landesmeisterin Frauke Bischof, die
in Idar-Oberstein noch dazu den Heimvorteil genoss. Dafür tritt Barbaras
15-jähriger Bruder Jürgen mittlerweile auch als Solist in die Fußstapfen der
erfolgreichen Sportlerfamilie: bei seinem Debüt auf der Bundenbacherhöhe
gleich platziert, sicherte er sich bei seinem zweiten Auftritt in Idar-Oberstein
gleich den Titel des Vize-Landesmeister.
Das seit Jahren erfolgreiche Paar Barbara Köhler und Anna Dax, verteidigte
Pfalzmeister, sind nach dem Vize-Titel im Vorjahr nun auch Landesmeister. Dabei
hatten sie nach einer hervorragenden Vornote im Pflichtteil auch ein wenig
Glück und gutes Stehvermögen, denn ihr Schimmel "Shandor von
Hohenstein" bekam seine berühmten "5-Minuten".
Warum sich der 13-jährige Wallach plötzlich an seine langjährige Karriere als
Springpferd erinnerte und einige Bocksprünge in seinen als gleichmäßig
gewünschten Galopp einbaute, weiß niemand zu sagen- schließlich trägt er
seit zwei Jahren die Zweibrücker Voltigierer von Turnier zu Turnier und somit
von Erfolg zu Erfolg. Doch die beiden Damen reagierten gelassen und ließen sich
auch von Hohensteins Freudensprüngen den Sieg und damit den Titel des
Landesmeisters nicht nehmen!
Musste sich das Zweibrücker Team im vergangenen Jahr bei der Siegerehrung noch
hinter den Bundenbachern aufstellen, kehrten Ruth Köhler und ihre erfolgreiche
A-Mannschaft den Spieß dieses Jahr um: Bronze für Zweibrücken und Platz vier
für Bundenbach.
Bei der Pfalzmeisterschaft, die am 18./19. September beim 25.Voltigierturnier in
Zweibrücken ausgetragen wird, werden die beiden Mannschaften erneut gegeneinander
antreten. Im vergangenen Jahr gab es ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, das
Zweibrücken dennoch deutlich gewann.
(Pfälzischer Merkur, Juli 2004)
Heimische Erfolge beim Bundenbacher Voltigierturnier
Kleinbundenbach. Turnerische Glanzleistungen auf edlen Rössern, anmutige Akrobatik zu stimmungsvoller Instrumentalmusik: Das 23.Voltigierturnier des RuFV Bundenbacherhöhe am Wochenende ließ die Herzen der Zuschauer höher schlagen. Aus Zweibrücker Sicht sehr erfreulich: Erste Plätze im Einzel und Doppelwettbewerb sowie ein dritter Platz der A-Gruppe. Die Veranstaltung war zugleich die dritte Sichtung zur Landesmeisterschaft am 10. und 11.Juli in Idar-Oberstein.
Barbara Köhler vom Reit- und Fahrverein
Zweibrücken hatte nach ihrem Sieg im A-Einzel am Samstag die Fahrkarte in die
Edelsteinstadt endgültig in der Tasche, Vornoten zur Meisterschaftsteilnahme
hatte sie bereits in der laufenden Saison in Bad Ems und Kurtscheid gesammelt,
die Vertreter des Landesfachbeirats von ihren Qualitäten überzeugt. Auf dem
stattlichen Schimmel (nach Vereinsangaben ein umgeschultes Springpferd) verwies
die 17-jährige die Konkurrenz auch auf der Bundenbacherhöhe auf ihre Plätze.
Mit Teamkameradin Anna Dax gewann sie zudem den Wettbewerb der Doppelvoltigierer.
"Den Erfolg im Doppel hatte ich eher auf der Rechnung als den im Einzel.
Der kam doch etwas überraschend.", freut sich die Zweibrückerin. Mutter,
Trainerin und Longenführerin Ruth Köhler sagt das, was sie nach Erfolgen ihrer
Tochter Barbara oder der Mannschaft immer sagt: "Immer schön auf dem
Teppich bleiben!". Die geforderte Bescheidenheit gelte insbesondere in
Sachen mögliche Qualifizierung für die Deutsche Voltigiermeisterschaft im
Spätsommer im hessischen Alsfeld. "Erst mal kommen die
Landesmeisterschaften, dann sehen wir weiter." Den Familienerfolg
komplettierte Jürgen Köhler (15) mit seinem zweiten Platz im Einzelwettkampf
Klasse B. "Dafür, dass es mein erster Start im Einzel war, ist es echt
sehr gut gelaufen", kommentiert er. Der junge Mann fungiert im
Mannschaftssport mit Pferd als "Hahn im Zweibrücker Korb", ergänzt
Barbara Köhler, Anna Dax, Esther Schowalter, Janina Boos, Celina Schöller,
Sarah Heinrich, Rebecca Schäfer und Jana Pietsch zum "Alle-Neune-Team".
Dieses hatte seinen Auftritt am Sonntagnachmittag. In der Kleinbundenbacher
Reithalle stand mit dem Wettbewerb der A-Gruppen (höchste Leistungsklasse)
einer der Höhepunkte des Turniers auf dem Programm. "Daun machts, die sind
kaum zu toppen", hieß es aus Insiderkreisen, eine Einschätzung, die sich
bestätigte. Daun wurde seiner Vorreiter-Rolle in Rheinland-Pfalz mit einer
glänzenden Vorstellung voll gerecht und verwies Mainz-Laubenheim, Zweibrücken
und Bundenbach auf ihre Plätze.
Der Auftritt der Zweibrücker Mannschaft wurde lediglich durch einen Absturz
kurz vor Schluss der Kür etwas getrübt. "Trotzdem können wir sehr
zufrieden sein", erklärt Ruth Köhler. Denn grundsätzlich gelte auch im
Voltigiersport die Weisheit: Wenn man hinfällt, muss man eben wieder aufstehen.
(Rheinpfalz, Ende Juni)
Zweirücken/Rhede
.
Bei der Bundessichtung für die Deutsche Meisterschaft der Voltigierer im westfälischen
Rhede belegte das Zweibrücker Doppel mit Barbara Köhler und Anna Dax auf
Shandor von Hohenstein den vierten Platz. Für die beiden Zweibrücker
Voltigiererinnen ist dies ein großer Erfolg, da die Sichtung in Fachkreisen als
eine Art „interne Meisterschaft“ angesehen wird. Zumal die beiden
Athletinnen ganz knapp den Sprung auf das Treppchen verpassten: Ein Richter sah
das Paar auf Platz eins, ein weiterer auf Platz zwei, nur den dritten Richter
konnten die beiden 17-Jährigen mit ihrem ausgefeilten Pas de Deux nicht überzeugen.
Die Mädchen sowie Trainerin und Longenführerin Ruth Köhler sind mehr als
zufrieden. Sie sagt: „Das war unser erster Auftritt auf dieser Ebene. Wir
haben Zweibrücken damit bundesweit ins Gespräch gebracht und werden fleißig
weiter trainieren.“ cvw
Zweibrücken. Die
Voltigiermannschaft Zweibrücken I ist wieder in die A-Klasse und damit die höchste
Leistungsstufe im Voltigieren aufgerückt. Nach ihrem dritten Saison-Sieg in
Kurtscheid wurden sie hoch gestuft, weil sie dabei zum zweiten Mal eine Wertnote
über 6,5 erreichten. Eine Leistung, die auf dem schwierigen Voltigierpferd
Hohenstein um so höher zu bewerten ist.
Zur
Erinnerung: Nach dem Aufstieg beim Turnier in Zweibrücken im September 2002
erkrankte das erfahrene Voltigierpferd Herkules. Mit dem Umstieg auf ein neues
Pferd – den Voltigier-Neuling Hohenstein – wurde sie automatisch in die
B-Klasse zurückgesetzt.
Mittlerweile ist
Hohenstein zuverlässiger geworden, galoppiert gleichmäßiger und ruhiger, so
dass auch schwierige akrobatische Figuren auf seinem Rücken einfacher zu bewältigen
sind, erklärt Trainerin Ruth Köhler. Dennoch ist Hohenstein wegen seines
Temperaments, seines eher schmalen Rückens und seiner ehemaligen Karriere als
Springpferd zweite Wahl. Das gesamte Team hofft, dass ihr neues Pferd „Lazzarone“,
den sie liebevoll „Herr Latz“ nennen, nach einem Hufgeschwür bald wieder
ganz auskuriert und einsatzfähig ist.
Diesen
Wunsch teilen auch Barbara Köhler und Anna Dax: Die beiden Vorzeige-Turnerinnen
auf dem Pferderücken haben sich mit drei Siegen für die Teilnahme an der
Bundessichtung in Rhede im Juni qualifiziert: im Paarvoltigieren.
Hintergrund:
Zur ersten Mannschaft gehören Sarah
Heinrich, Barbara Köhler, Esther Schowalter, Jürgen Köhler, Jana Pietsch,
Janina Boos, Anna Dax, Lisa Stahl und Celina Schöller.
Longenführerin ist seit
mehr als 20 Jahren Ruth Köhler.
Goldene Schleifen gesammelt
Zweibrücker Voltigierer knüpfen an Erfolge an
Zweibrücken/Bad Ems (cvw). Die
Zweibrücker Voltigierer, die sich in den vergangenen Jahren bei den
Pfalzmeisterschaften profilieren konnten, starteten erfolgreich in die neue
Saison.
Auf "Hohenstein" gewann die B-Gruppe mit Sarah Heinrich, Barbara Köhler,
Esther Schowalter, Jürgen Köhler, Jana Pietsch, Anna Dax, Lisa Stahl, Janina
Boos und Celina Schöller in Bad Ems bei der Sichtung der Einzelvoltigierer zur
Bundessichtung in Rhede. Auch im Paarvoltigieren konnten Barbara Köhler und
Anna Dax die goldene Schleife erringen. In der Einzelwertung verpasste Barbara Köhler
um eine Hunderstel das Treppchen und landete auf Platz vier.
Am Wochenende konnte die Gruppe, wie auch die Paarvoltigierer ihren Sieg bei
einem Turnier in der Hochburg Baden-Württemeberg wiederholen. Hoch zu bewerten
auch die Einzelleistung von Barbara Köhler: sie landete -Damen und Herren
zusammen gewertet- auf einem hervorragenden sechsten Platz in einem 43
Teilnehmer stark besetzten Feld.
*Am kommenden Wochenende entscheidet sich im rheinland-pfälzischen Kurtscheid,
ein weiteres Sichtungsturnier, ob die Zweibrücker Voltigierer auf der
Bundessichtung zur Weltmeisterschaft im westfälischen Rhede teilnehmen dürfen*
(Pfälzischer Merkur, Mai 2004)
Gruppenlehrgang des amtierenden Pfalzmeisters Voltigieren im Landgestüt
Voltigieren, das ist akrobatisches
Turnen auf dem Pferderücken. Diese Kunst beherrscht die 1.Mannschaft des RuFV
Zweibrücken und so veranstalteten sie zum Turnierauftakt der Saison 2004 einen
Lehrgang mit Trainerin und Longenführerin Ruth Köhler. Die Mannschaft
bestehend aus Barbara und Jürgen Köhler, Anna Dax, Esther Schowalter, Sarah
Heinrich, Jana Pietsch, Janina Boos, Lisa Stahl, Rebecca Schäfer und Ersatzfrau
Celina Schöller kann mit großem Stolz auf die letzte Turniersaison zurückblicken:
trotz Ausfall des Erfolgspferdes „Herkules“ gelang es den Zweibrückern
erneut auf dem Newcomer „Shandor von Hohenstein“ den Pfalzmeistertitel im
Gruppenvoltigieren mit großen Abstand zu gewinnen. Somit ist der Ehrgeiz für
die nun kommende Saison umso größer, diese Leistung zu bestätigen! Mit dem
Pferd der zweiten Turniermannschaft und gleichzeitig Ersatz der 1.Mannschaft
„Hohenstein“ und dem Neuankömmling „Lazzarone“ haben sie zwei sehr gute
Pferde im Stall.
Egal ob die Pflichtübungen auf dem galoppierenden Pferderücken oder die Kürblöcke
auf dem Bock, alles wurde im dem 2-tägigen Lehrgang von der jugendlichen Truppe
und ihren Pferden verlangt. Dieses intensive Training ist aber nicht alles, denn
die Gruppe trifft sich regelmäßig 2x die Woche in der Reithalle des Vereins,
um das Turnierprogramm auf instrumentale Musikstücke, hoch motiviert, zu üben.
Außerdem wird sehr viel Kraft und Kondition trainiert, was im Voltigiersport
sehr wichtig ist, so Köhler.
Der Saisonhöhepunkt für das Jahr 2004 ist das traditionelle Turnier im
September, nun schon das 25. in Zweibrücken, mit der Pfalzmeisterschaft und dem
bundesweit ausgeschriebenen Doppelcup.
Wer weitere Informationen zum Thema Voltigieren in Zweibrücken benötigt, kann
sich unter 0173/3916202 mit Abteilungsleiterin Ruth Köhler in Verbindung
setzten oder surft im Internet vorbei: www.volti-zweibruecken.de
Von der Redaktion:
"Wir wünschen unseren Zweibrücker Voltis mit ihren Pferden für die
anstehende Saison viel Erfolg!!!"
*Die Zweibrücker Voltis sagen DANKE!!!*
(s´Blättche, Mai 2004)