Berichte

Babsi in Bremen
Gedanken einer Volti-Mama
Rock in der Reithalle
Hohenstein - die weiße Staubwolke
Die Geschichte des "Shandor von Hohenstein"


Barbara bei den Euroclassics Bremen 2010

Am 27. Februar 2010 war es mal wieder soweit, die Euroclassics in Bremen standen vor der Tür.
Natürlich durfte da eine nicht fehlen- unsere Babs - und so begab es sich das Babsi sich am frühen Morgen ( Ok 5 Uhr morgens sollte man eher als Nacht bezeichnen, aber wir Voltis sind ja nicht so ) auf den Weg ins weit entfernte Bremen machte.
Leider konnte sie aus schulischen Gründen keiner von uns begleiten- was nicht bedeutete das wir nicht alle mitfieberten.

Also wie bereits erwähnt, machte sich Babs auf den langen weg nach Bremen wo sie in Diepholz halt machte.
Dort trainierte sie Samstags mit den Voltis nochmals auf deren Pferd bevor es am Sonntag zusammen aufs Turnier ging.
Außerdem informierte sie uns darüber, dass wir im Internet das Turnier mitverfolgen könnten.

Dann kam der große Sonntag, der für uns Zuhause stressig begann, da die Noten für das Technikprogramm nicht veröffentlich wurden- geschweige denn wir ein Video zu sehen bekamen.
Währendessen musste Babs allein in den “riesigen Voltigierzirkel” da eine der Einzelstarterinnen aus Diepholz nicht an den Start ging.
Doch unsere Babs wäre nicht Babs, wenn sie nicht trotzdem in gewohnter Manier eine klasse Show abliefern würde (mit nun perfektionierten Rollaufgang).

Als dann das Finale eingeläutet wurde wurden auch die Gesamtergebnisse live online übertragen.
Und während Babsi wieder im Zirkel alles gab saßen wir Zuhause vor den PCs und drückten 2 mal pro Sekunde “Seite aktualisieren”.

Doch der spannende Nachmittag hatte sich gelohnt.
Das Ergebnis war 4.Platz in der Abteilungswertung und 7.Platz in der Gesamtwertung.
Ein hervorragendes Ergebnis wenn man sich das starke Starterfeld mit u.a .Ines Jückstock und Gero Meyer betrachtet.
Umso stolzer waren wir als unsre Voltiqueen am Montag (sie war recht müde da sie erst um 4 Uhr morgens - das ist jetzt echt mitten in der Nacht- nachhause kam) wieder zu uns ,der PSG Zweibrücken kam .

Danke an Nina für diesen Bericht!





Gedanken einer Volti-Mama von Pegasus-Mühlacker denen wir nur zustimmen können

Was unsere großen und kleinen Voltis in sportlicher Hinsicht so alles können, ist für jedermann gut sichtbar.

Aber was wir nicht sehen, und was für mich als Mutter von drei inzwischen erwachsenen Töchtern genauso wichtig ist, ist das, was das Voltigieren aus unseren Kindern gemacht hat:
Sie lernen, Verantwortung gegenüber ihrem lebendigen Sportpferd zu übernehmen, sind zuverlässig, ehrlich, ehrgeizig und kompromissbereit.
Das erklärt auch, weshalb fast alle Voltis gute Schüler sind.
Sie sind gesellig, naturverbunden und sehr reiselustig.
Sie teilen alles, ja wirklich alles:
Erfolge, Niederlagen, Freud und Leid, Nahrung und Kleidung.
Und ich glaube, wenn es sein muss, auch die Zahnbürste.

Sie sind loyal und sehr hilfsbereit.
Wenn ein Gruppenmitglied Hilfe braucht, ist es oberstes Gebot, egal wann und wo zu helfen.
Ich glaube es gibt nichts, was in der Gruppe nicht gelöst werden kann.
Unsere Voltis sind teamfähig, können diskutieren und finden (manchmal auch mit Hilfe des Trainers) immer einen Weg, der für alle in der Gruppe akzeptabel ist.
Alle Gruppenmitglieder sind trotz ihrer Stärken und Schwächen gleichberechtigt, egal ob 8 oder 18 Jahre alt.
Unsere Kinder entwickeln so schon nach ein bis zwei Jahren ein ausgeprägtes Selbstwertgefühl.
Sie müssen sich nichts beweisen, brauchen keine teuren Markenklamotten, müssen nicht in Nobeldiscos gehen oder gar ihre Unzufriedenheit mit Alkohol oder Drogen betäuben.
Für uns Eltern ist es doch sehr gut und beruhigend zu wissen, wo und mit wem unsere Kinder unterwegs sind.
h glaube, wer bis zu seinem 18. oder 19. Lebensjahr voltigiert hat, der kann nicht nur auf dem Pferderücken stehen.
Nein, er steht mit beiden Beinen fest im Leben.
In über 17 Jahren, in denen meine Kinder beim Pegasus voltigiert haben, durfte ich aus allen Gruppen so manche Voltis kennenlernen.
Die meisten sind heute zwischen 18 und 35 Jahre alt.
Einige davon haben schon selbst Familie mit Kindern.
Aber Voltis sind sie alle noch , zumindest im Herzen.
Mir ist nicht ein Volti bekannt, der seine Lehre abgebrochen hat oder gar auf die schiefe Bahn geraten ist.
Für uns Eltern ist es ganz normal, dass ein Volti neben dem Voltigieren auch so ganz nebenbei alle guten Eigenschaften mitbekommt, auf die wir als Eltern so stolz sind.

Aber ich kann mir vorstellen, dass es manchmal für die Trainer ein hartes Stück Arbeit ist, die verschiedenen Charakteren unter einen Hut zu bringen.
Durch die liebevolle, einfühlsame, verständnisvolle aber auch konsequente Art gegenüber unseren Kinder haben es die Trainer geschafft, und werden es hoffentlich noch viele Jahre schaffen, aus unseren kleinen Voltis junge Menschen mitzuformen, die so positiv in die sportliche als auch menschliche Zukunft schauen.
Ein afrikanisches Sprichwort sagt: "Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf".
Oder einen Verein wie den Pegasus, wie ich meine.
Wir alle können froh und glücklich sein, dass unsere Kinder soviel Gefallen am Voltigieren haben und gleichzeitig dabei viel lernen, von dem sie und wir ihr ganzes Leben lang profitieren.
Liebe Trainer, ich wünsche Euch und mir, dass ihr immer genug Idealismus und Kraft habt, um noch vielen Kindern diesen tollen Sport und Lebenserfahrung zu übermitteln.
Mit dieser Einsicht sollten wir Eltern trotz vieler durchgelaufener Voltisocken und jeder Menge Schmutzwäsche unsere Kinder und den Verein mit aller Kraft unterstützen.

Denn was und wo wären unsere Kinder ohne das Volti....
Helga Schwerdtle (Pegasus-Mühlacker)

 

 

... wir präsentierten am 09.04.05 die Revengers

„Stimmungsmäßig war´s super – nur kalt“ 

(so Eddi Eisenbarth der Sänger der Revengers)

Bei etwa 3 Grad Hallentemperatur haben es etwa 350 Konzertbesucher bis etwa 01:00 Uhr in unseren kleinen Reithalle ausgehalten. Doch die Kälte war bei so heißen Rhythmen überhaupt nicht zu spüren. 

Die Revengers waren mit der Atmosphäre sehr zufrieden. Es gab keine störenden Schalleffekte oder ähnliches.  

Ob wir das noch mal machen???? Ja klar 2006, aber dann im Sommer, wenn es ein bissel wärmer ist ;-)

Und hier ein paar Impressionen...

 

vorher

 

sieht ja noch ein ganz schön leer aus...

 

und nun während des Konzerts

sieht es schon voller aus...

 

hier Herr Holaus, der für süßes, warmes Essen gesorgt hat...

 

 

Erwin´s Schlagzeug J

 

und hier das Abschlussbild. 

 

 

Ciao bis nächstes Jahr.  Eure Zweibrücker Voltis

 

Bericht von Anna über das Mannheimer Turnier 2003 und eine Story über unseren Schimmel "Shandor" von Babs, anlässlich des 50.Geburtstages von Michael Hohenstein!!!

 

Hohenstein- die weiße Staubwolke
(oder das etwas andere Turnier)

 

Wir schreiben Samstag, den 26.04. im Jahre 2003, es ist 9 Uhr, in einem Zimmer in Zweibrücken klingelt ein Wecker, eine Person macht die Augen auf: DAS CHAOS BEGINNT! Die Person, namentlich Anna Dax(bei allen als "Anneliese" bekannt), bricht in Panik aus! Die Stunde der Wahrheit ist gekommen, der Tag des 1.Turniers 2003 ist angebrochen! Alle werden sich heute in Mannheim versammeln, um unserer Barbariva(normalerweise "Barbara") die Daumen zu drücken und ihr psychologischen Beistand zu leisten! 15 Minuten später: die besagte Person glaubt alle Sachen für diesen Tag zu haben, inklusive einer "Marschverpflegung", die locker für 20 Personen und mindestens 4 Pferde ausgereicht- aber man kann ja nie wissen! Jetzt nur noch die Schuhe anziehen und ab ins Gestüt! Im Gestüt angekommen beginnt das große Knuddeln, worauf eine dreiköpfige Putzkolonne anrückt, um unseren süßen Hohenstein zu schrubben- immerhin ist es nicht einfach einen Schimmel sauber zu bekommen, der sich die Nacht zuvor in allen möglichen "Sachen" mit Vergnügen gewälzt hat! Nach ungefähr einer halben Stunde blitzt Hohenstein dann aber so weiß, wie der Meister-Proper-Fußboden im Fernsehen! Jetzt noch verladen und ab die Post nach Mannheim! Im Auto dann das reinste Horror Szenario: die Frisur!!! Nachdem wir uns nach ungefähr 10 Minuten für eine Frisur für Barbariva entschieden haben, hieß es: ran an die Arbeit Anneliese! Ein Zöpfchen links, ein Zöpfchen rechts! Uuuuuuups, das war knapp: Ein "Hubbel" mehr und das eigentlich für die Frisur bestimmte Haarspray wäre auf der Fensterscheibe gelandet! Aber nachdem wir uns nach 15 Minuten sämtliche Knochen und Wirbel ausgerenkt hatten, war auch diese Hürde geschafft! Die Haare sind hart die Beton, aber die Frisur sitzt perfekt!!! Nach eineinhalb Stunden dann die Ankunft in Mannheim. Die gute Nachricht: Trotz heißer Diskussionen im Auto, sind wir heil im Reitverein angekommen! Boah!!! Jetzt erst mal was essen, an die Meldestelle latschen, Pferd ausladen und knuddeln, was man halt so macht, wenn man auf einem Turnierplatz ankommt! Eineinhalb Stunden vor dem Start von Barbariva bricht erneut das große Knuddeln, Putzen und Fertigmachen aus! Bei den 3 Hauptbeteiligten steigt die Nervosität immer mehr! Aber wozu hat Babsi ihre 3 Psychologen mitgebracht?!? Schließlich ist Hohenstein blitzsauber, glänzt mittlerweile noch mehr wie der besagte Meister-Proper-Fußboden und ist fertig zum Ablongieren! Nach einem sehr rasanten Ablongieren und einem noch rasanteren Probesprung, sind wir jetzt ungefähr bei den letzten 5 Minuten vor dem Start!!! Womit wir bei einer weiteren Chaosepisode an diesem Tag angelangt wären! In diesen 5 Minuten fehlt grundsätzlich immer ALLES! Aber auch dieses Problem haben Babsis Oberturniertottel wieder perfekt hinbekommen! Und es kann losgehen! Mit sämtlichen Glücksbringern bewaffnet, steht die Autorin dieser Geschichte gespannt da und beobachtet alles ganz genau! Nach Einlauf und Vortraben, gibt Richter A schließlich grünes Licht! Der erste Angaloppierversuch ist jedoch nicht wirklich gut gelaufen, da von Hohenstein nur noch eine Staubwolke zu sehen und Barbariva einem 1.Nervenzusammenbruch ziemlich nahe ist! Aber dann kann es richtig losgehen! Auch wenn Hohenstein an seinem 1.TURNIER nicht so gut gegangen ist wie im Training(und da ist er echt immer super!), hat sich Barbariva doch tapfer geschlagen und wurde am Ende 30.!!! Aber jetzt kommt das überhaupt wichtigste: OHNE HOHENSTEIN 1. UND HOHENSTEIN 2. HÄTTEN WIR DAS ALLES NICHT ERREICHT!!! Und zum Schluss kann ich nur sagen: AUF ZUM NÄCHSTEN TURNIER, VIELEN VIELEN DANK UND HAPPY BIRTHDAY!!!

 

PS:

Am Ende möchte ich noch hinzufügen, dass ich eigentlich noch einen Turnierbericht über Lambrecht schreiben wollte, aber mit eingehender Beratung mit mir selbst, zu dem Schluss kam, nur die Höhepunkte niederzuschreiben:

1.) Die beim Doppel rasante Staubwolke Hohenstein("Lambrechter Boden nicht schmackhaft!"), entwickelte sich bei den Starts von Gruppe und Einzel zu einem supertollen, nervenstarken Pferd(DANKE RUTH!!!)

2.) Das gleiche Chaos wie in Mannheim nur Mal 11(10x zwei Beine, 1x vier Beine)!!!

3.) Was soll ich noch schreiben außer:

HOHENSTEIN 1. UND HOHENSTEIN 2., WAS WÄREN WIR BLOß OHNE EUCH!!!


Die Autorin dieser Story: unsere liebe, immer lustige und durchgeknallte Anneliese 


Die Geschichte des "Shandor von Hohenstein"

Gestatten mein Name ist Hohenstein.

Ich wohne im Privatpferdestall des RuFV Zweibrücken. Ich bin neben Herkules wohl das edelste, eleganteste, schönste und beste Pferd im ganzen Universum.

Ich gehe normalerweise die C-Gruppe. Aber momentan gehe ich noch, weil mein Kumpel Herkules krank ist noch die A-Gruppe (, die sich mittlerweile extra wegen mir nach „B“ abstufen lies.), das Doppel und Einzel mit Babs.

Bei meinem Vorbesitzer ging ich immer Springen der Klasse „M“. Aber irgendwie ist mir das zu dumm geworden und ich bin durch alle Kombis gerannt. Ich habe meine Vorbesitzer so närrisch gemacht, dass er keinen anderen Ausweg fand als mich schwerenherzend an die liebe Voltigierabteilung zu verkaufen.

Dort fühlte ich mich von Anfang an zwischen den ganzen Kiddis sau wohl. Sie bemuttern, schrubben bis ich glänze wie der Meister-Proper-Boden aus der Fernsehwerbung, knuddeln  mich und so weiter. Ich weiß nicht was ich noch sagen soll außer dass ich mich bei den Voltis sau wohl fühle.

Am Anfang ging ich ja nur die „C“, aber dann in den Osterferien ging es erst richtig los. Tante Ruth und ihre Tochter Babs gewöhnten mich allmählich an die Einzelkür. Das war mir eigentlich von Anfang an sehr symphatisch.

Am Ende dieser Ferien hatte ich dann meinen ersten großen Auftritt: „Die Karstadt- Trohpy in Mannheim“

Ich habe mich schon so gefreut, denn das war mein erstes Turnier bei dem ich weißer war denn eh und je. Ich bin extra ganz schnell geflitzt, dass wir eine gute Zeit haben, aber irgendwie muss ich da was verwechselt haben. Ich habe nämlich keine Hindernisse gefunden!!!

In Lambrecht habe ich dann gemerkt, dass ich ganz gesittet und langsam, wie im Training, zu galoppieren habe! Ich glaube mittlerweile habe ich verstanden und den Dreh raus wie das mit den Voltis geht!! Ich will mich ja nicht selbst in höchsten Tönen loben, aber ich glaube ich mache mich richtig gut!

Es gefällt mir bei den Voltis sehr gut und ich würde diese um kein Preis Welt hergeben!

An dieser Stelle möchte ich dir Michael ganz herzlich danken, dass du mich denen gesponsert hast.

Lieber Michael, ALLES LIEBE UND GUTE ZUM 50.GEBURTSTAG!!!!!!!!!

Ghostwriter: Babsi