Zweibrücken 1
Galopp - Galopp
- Montag 18:00–19:00 Uhr
- Mittwoch 17:00–18:00 Uhr
- Pferd
- Robin
- Trainer
- Barbara Köhler-Lydorf
Deutscher Voltigierpokal vom 23.–25. Oktober 2026 auf dem Landgestüt Zweibrücken – wir sind Gastgeber! Kommt vorbei! Mehr erfahren
Der Sport
Gymnastik, Akrobatik – und ein Partner mit vier Beinen
Voltigieren sind akrobatische Turnübungen auf einem galoppierenden Pferd. Das Pferd läuft dabei im Kreis an der Longe, geführt von einem Longenführer. Die Sportart verbindet Reiten und Turnen und fördert Gleichgewicht, Körpergefühl, Konzentration und Teamgeist. Sie ist ein beliebter Einstieg in den Reitsport, vor allem für Kinder ab vier Jahren, und zugleich eine anspruchsvolle Turnierdisziplin.
Pflicht: Vorgeschriebene Übungen, die alle Teilnehmer gleich turnen. Sie dienen dem Vergleich der Grundtechnik.
Die klassischen Übungen
Aufsprung Der Turner läuft neben dem galoppierenden Pferd her, hält sich mit beiden Händen am Voltigiergurt fest und stößt sich im richtigen Moment mit beiden Beinen ab. Das äußere Bein wird hoch über das Pferd geschwungen, das innere zeigt senkrecht nach unten. Entscheidend ist, den Schwung des Pferdes zu nutzen und weich auf dem Rücken zu landen.
Grundsitz Der Turner sitzt aufrecht, die Beine liegen links und rechts am Pferd. Die Arme dürfen zur Seite ausgestreckt werden. Die Position bildet die Ausgangsstellung für viele weitere Übungen.
Knien Der Turner kniet auf dem Pferderücken, der Blick geht nach vorne. Die Unterschenkel liegen auf dem Pferd, die Füße sind ausgestreckt, damit die empfindliche Rückenmuskulatur geschont wird. Aus dieser Position richtet sich der Turner auf, bis Rücken und Hüfte gestreckt sind, die Arme sind dabei im 90-Grad-Winkel vom Körper weggestreckt. Knien gilt als eine der leichtesten Übungen.
Stehen Vom Vierfüßlerstand geht es über den Hockstand in den Stand. Die Übung wirkt leicht, ist aber schwer zu erlernen: Der Turner braucht viel Balance und muss sich locker auf die Bewegungen des Pferdes einlassen. Die Knie bleiben leicht gebeugt, um die Bewegungen abzufedern.
Mühle Die Mühle ist eine 360-Grad-Drehung auf dem Pferderücken, unterteilt in vier Viertel. Der Turner beginnt im Vorwärtssitz, hebt das rechte Bein über den Gurt auf die linke Seite, streckt danach das linke Bein über den Rücken auf die rechte Seite und sitzt so rückwärts. Anschließend führt er die Beine zurück über den Kopf des Pferdes, bis er wieder vorwärts sitzt. Die Griffe am Gurt müssen je nach Position gewechselt werden.
Fahne Im Vierfüßlerstand, die Unterschenkel auf dem Pferderücken, hält sich der Turner an den Griffen fest. Der Blick geht zwischen den Pferdeohren hindurch. Dann streckt er einen Arm und das diagonal gegenüberliegende Bein aus, etwa den linken Arm nach vorne und das rechte Bein nach hinten. Das Becken bleibt dabei gerade. Die Fahne gehört zu den klassischen Einstiegsübungen.
Weiterführend:
• Flanke: Aus dem Vorwärtssitz schwingt der Turner in eine Handstandposition und landet entweder im Innensitz oder federnd außen am Pferd.
• Schere: Der Turner wechselt mit Schwung vom Vorwärts- in den Rückwärtssitz und wieder zurück, indem er die Beine im Scherenschlag führt.
Kür: Die Kür gibt es als Einzelkür (ein Turner auf dem Pferd) und als Gruppenkür (mehrere Turner gemeinsam auf dem Pferd). Beide sind frei choreografiert, zu selbst gewählter Musik und nach denselben Kriterien bewertet: Ausführung, Schwierigkeit, Ausdruck und Harmonie mit dem Pferd.
Trainingszeiten
Galopp - Galopp
Galopp - Schritt
Schritt - Schritt
Schritt - Schritt
Schritt
Trainingsort: Landgestüt Zweibrücken, Gutenbergstraße 16, 66482 Zweibrücken · In Google Maps öffnen